Eis und Regen

Es begab sich aber im September des Jahres 2017, dass ich einen Freund im Bergischen Land besuchte.

Ich war zum Motorradgottestdienst eingeladen worden. Nun bin ich dann freitags mit dem Motorrad um 13 Uhr aus Kiel Richtung Ruhrgebiet (als kurzen Zwischenstop) aufgebrochen.
Schon in Neumünster fing es an zu regnen. Ich hatte neben den normalen Mopedklamotten auch ein Regenganzkörperanzug an. Auch hatte ich mir Regenschuhe über meine Motorradschuhe übergestülpt. Ich war also eigentlich ganz gut eingepackt.

Von Neumünster bis ins Ruhrgebiet hat es nur geschüttet

Mal Bindfäden und mal einfach nur Regen. Ab Bremen waren sowohl Regenanzug als auch Schuhe durchnässt. Zu erwähnen bleibt, dass ich von Kiel nach Bremen (etwa 200km) bummelig 4,5 Stunden gebraucht habe. Im Normalfall sollte ich nach 4,5 Stunden schon das Ruhrgebiet erreicht haben. Nicht so an diesem Wochenende! Unfälle, Regen und Idioten führten dazu, dass ich einfach ehlendig lange brauchte.
Ab Bremen flossen Bindfäden vom Himmel, also auch direkt durch den Anzug und prallten auf meine normalen Mopedklamotten. Kurz hinter Bremen waren die Motorradklamotten dann also auch soweit durch mit ihrer Funktion…

… es waren 3 lange Stunden die ich bis Oberhausen brauchte. Nun gut.
Ich war gegen 21 Uhr in Oberhausen und wurde von Mutti und Harald aus dem Regenanzug gepellt. Alleine wäre das leider nicht mehr möglich gewesen…
So weit so gut.
Nach etwa 30 Minuten warmer Dusche, aß ich was und ging ins Bett. Mir war irgendwie kalt.

Am nächsten Tag ging es dann weiter vom Ruhrgebiet ins Bergische Land

Hier traf ich dann einen Freund, der mit mir squashen ging. Yay, endlich war mir mal wieder warm 🙂

Nach dem Squashen tut man nochmal was? Ah ja, genau, man geht Eis essen. Und hier kommt’s: Wir waren in der KuhBar. Das ist ein großartiger Laden. Ich kannte die KuhBar noch nicht. Im Bergischen ist das aber wohl eine Eisdiele wie sie an jeder Ecke zu finden ist.

Ich fand das Konzept einfach total super. Eissorten werden hier gerne mit Kuh-Namen beschrieben. Außerdem gibt es viele schöne Eissorten, die es nicht überall gibt:

Es gibt viele kleine lustige Dinge, die kreativ und bunt sind

Wunderbar. Das ist mein Laden.
Gut, mir war schon von Freitag Mittag bis zu dem Zeitpunkt in der Eisdiele zu 95% kalt. Aber ein Eis geht ja immer. Da kann es noch so kalt sein.

Und es schmeckt wunderbar. Das Eis aus der KuhBar ist einfach empfehlenswert. Das Wochenende war schon fast gerettet.

Nun, kurzum, der Gottesdienst war auch schön und hat Spaß gemacht. Das Wochenende war also sehr schön.
Ob sich jetzt die fast 8 Stunden Motorradfahrt im Regen gelohnt haben… lasse ich jetzt mal dahingestellt. Denn meine Klamotten waren so durch, dass ich die am Samstag Morgen noch nicht anziehen konnte und erst am Sonntag früh, nach über 24 Stunden im Trockenraum wieder hineingeschlüpft bin. Aber der Rest war echt schön – trotz Regen.
Und ich habe die KuhBar kennengelernt… mh…. Yummie. Geht mal hin. Ist echt lecker!

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