Nemnuteph | Die Archäologin

Vorsicht Fiktion!

Dieser Beitrag ist eine Unterseite des Beitrags: Herzlich Willkommen, liebe Freunde der Archäologie!

 

Der Archäologin Nemnuteph ist gelungen, wozu viele Forscher nicht in der Lage waren: Sie entdeckte die Totenmaske Hieroglyphushabtis. Was für ein sensationeller Fund!

Hier tragen wir alle Informationen über die Forscherin zusammen.


Die Vorgeschichte der Gottfried

Im Frühjahr 1821 reiste der Offizier Freiherr Menu von Minutoli im Auftrag des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. nach Ägypten. Er findet den Zugang der Pyramide von Sakara. Als erster Europäer betritt er das Grab des Pharaos Djoser. Jedoch ist die Pyramide schon geplündert. Ein Artefakt birgt Minutoli jedoch: einen goldverzierte Schädel zusammen mit goldenen Schuhsohlen.


Minutolis Funde

Neben diesen Prunkstücken werden auch andere Artefakte von Minutoli gefunden oder erworben. Mumien, Sarkophage, Handschriften und Statuen.

Die Artefakte sind für ein neues Museum im Herzen Berlins geplant.

 

Eine der gefundenen Mumien

Die kleineren und leichten Artefakte werden auf dem Landweg von Ägypten bis nach Berlin verfrachtet. Die großen, schweren und unhandlichen Artefakte werden in Triest (Italien) auf das gecharterte Segelschiff Gottfried verladen. Die Gottfried verlässt Triest am 10. Dezember 1821 Richtung Hamburg.


Wohin diese Funde verschickt wurden

Die Gottfried erreicht am 11. März 1822 die Elbmündung. Sie steuert geradewegs in einen schweren Orkan. Der Segler treibt auf eine Sandbank. Der Orkan wütet noch weitere Tage. Somit ist an eine Rettung von Mannschaft und Fracht nicht zu denken.

Tage später sind einige der Frachtgegenstände an den Strand Schleswig-Holstein gespült worden. Die Artefakte gehören somit nicht mehr Minutoli. Sie werden versteigert und verschwinden zum Teil für immer.

 

Neues Museum in Berlin

 

Die ägyptischen Artefakte, welche Minutoli über Land verschickte, sind heute die ersten und vielleicht auch wertvollsten Schätze des Neuen Museums in Berlin.

Erst die Archäologin Nemnuteph konnte die wertvolle Fracht der Gottfried bergen.


Wir haben das Wrack

 

Archäologen legen das Wrack frei

Im Mai 2017 fand die Prospektion der „Gottfried LA 297“ statt. Nach vielen Tauchgängen vermeldete Taucherin Jana aufgeregt: „Wir haben ein Wrack. Es hat etwa die Größe der Gottfried.“
Zwei weitere Tauchgänge später stand fest: Es ist die Gottfried. Größe, Takelung und Position stimmen.

Am 16. September 2017 war es dann endlich soweit. Nemnuteph begann mit der Bergung der Gottfried.


Ein außergewöhnlicher Fund

Schon nach den ersten Tauchgängen konnten die Unterwasserarchäologen einige große Teile des Wracks bergen . Und so bargen die Archäologen nach und nach alle vorhandenen Schiffsteile. Unterhalb der Backbordhölzer kam dann etwas Außergewöhnliches zum Vorschein.

 

Die Maske Hieroglyphushabtis

 

Nach Anheben eines Holzes blitzte ein kleines Stück Metall aus dem Schlick. Der Unterwasserarchäologe musste kurz innehalten. Dann jedoch griff er zu. Und brachte das Artefakt an die Wasseroberfläche. Als er Nemnuteph das Artefakt überreicht, erkennt sie auf Anhieb, wie gewaltig dieser Fund ist. Die Totenmaske Hieroglyphushabtis war entdeckt!


Exklusives Interview mit Nemnuteph

Eine Sensation! Eine Gruppe von Online-Redakteuren hat Nemnuteph ausfindig gemacht! Und zu einem Interview überreden können.

Es war im stürmischen Frühjahr 2017, als eine Meldung Furore machte: Die „Gottfried“ wurde gefunden! Die lange verschollene geglaubte „Gottfried“ mit der sagenumwobenen Totenmaske wurde nach langer Suche in der Elbmündung gefunden.


Eine Koryphäe

Hinter dieser Entdeckung steht eine Koryphäe der Forschung. Diese scheut das Licht der Öffentlichkeit. Sie will unerkannt bleiben. Nur der Künstlername ist bekannt: Nemnuteph. Doch wer steckt hinter Nemnuteph?


Absolute Verschwiegenheit

Aus Respekt vor der Privatsphäre sichert die Gruppe der Online-Redakteure der Forscherin Anonymität zu. Wir dürfen aber verraten: Es ist eine junge Frau mit den Initialen CS. Hier ein Foto von ihr mit schwarzem Balken:


Das sensationelle Interview mit Nemnuteph (CS)

Redaktion: Wie kamen Sie der „Gottfried“ und der Hieroglyphushabtis auf die Spur? Generationen von Forschern bemühten sich vergeblich, Schiff und Schatz zu finden!

CS: Gelangweilt vom ständigen Versagen meines Lieblingsverein MSV Duisburg war ich mit meinem Hund am Strand spazieren. Minutoli, mein Hund, schnüffelte und grub im Sand. Plötzlich wedelte er mit dem Schwanz und bellte. Minutoli hatte einen alten Kompass ausgegraben!

Redaktion: Und dieser Kompass wies Ihnen den Weg?

CS: So unglaublich es klingt, ja! Die Kompassnadel zeigte präzise in Richtung Süd Süd Ost und er trug – kaum noch erkennbar – die Gravur „Gottfried“. Ich wusste sofort: Das ist ein Zeichen!

Redaktion: Und dann haben Sie auf Ebbe gewartet und gegraben?

 

Die von Nemnuteph gefundene Maske der Anreyonex-Legende

 

CS: So einfach war es nicht! Ich wusste, die Forscherkollegen hatten die Suche nach der „Gottfried“ aufgegeben. Viele hatten sich die Zähne bei der Recherche ausgebissen. Der Forschungsstand war: Die „Gottfried“ ist ein Mythos – sie hat es niemals gegeben.

Redaktion: Und sie glaubten auch nicht an eine Entdeckung?

CS: Ich war unsicher. Einerseits galt der Fall als abgeschlossen. Ich wollte mich im Kollegenkreis nicht lächerlich machen und das Thema wieder zur Sprache bringen. Andererseits hatte ich den Kompass. Ich entschied mich, die Grabungen heimlich zu machen.

Redaktion: Eine gute Entscheidung!

CS: Ja. Noch werde ich wegen meines Erfolges von Kollegen gestalkt! Alle wollen mich kennenlernen. Ich aber brauche Ruhe und Anonymität – und mal wieder einen Sieg des MSV Duisburg. Deshalb muss ich mich jetzt auch verabschieden – ich habe schon zu viel verraten.

Redaktion: Herzlichen Dank und weiterhin viel Ruhe und Erfolg!


Forschung ist Risiko!

Prof. Dr. Dr. Behrens em.

 

Interview mit Professor Dr. Behrens zum Sensationsfund. Das Gespräch fand im September 2017 in den Räumen der Archäologischen Sammlung der Humboldt-Universität zu Berlin statt.


Interview mit Prof Dr. Dr. Behrens em.

Online-Redaktion: Herr Professor Behrens, wie ordnen Sie den Fund der Totenmaske des Mentuhoteps IV. ein?

Professor Behrens: [redet sich im Verlauf des Interviews in Rage] Dieser Fund ist schlichtweg eine Sensation! Und zwar in mehrfacher Hinsicht. Zum einen beweist er, dass der Mythos um das Schiff Gottfried eben doch kein Mythos ist, sondern die pure Wahrheit.

Des Weiteren belegt der Fund, dass Mentuhoteps IV. auf dem Weg war, in der Welt der Pharaonen eine Leitfigur zu werden. Er wurde von Konkurrenten gemobbt und ins Abseits geschoben. Wenn Sie so wollen: Es ist der erste belegte Fall von Mobbing!

Drittens beweist diese Entdeckung, dass man nicht allzuviel auf die etablierte Archäologie setzen darf. Die Kolleginnen und Kollegen hatten den Fall mehrheitlich als Spinnerei abgetan. Jede und jeder der sich mit der Gottfried und der Hieroglyphushabtis beschäftigte, lief Gefahr, sich im Wissenschaftsbetrieb der Lächerlichkeit preis zu geben.

Es ist der jungen Kollegin CS zu verdanken, dass sich die Wahrheit am Ende durchgesetzt hat. Stellen Sie sich vor: Diese Kollegin, die verständlicherweise anonym bleiben möchte, hat die Grabungen als geheime Nacht & Nebel-Aktion durchgeführt. Das wirft ein düsteres Licht auf den Forschungsstandort Deutschland. Jede ernstzunehmende Forscherin, jeder ernstzunehmende Forscher weiß:

Forschung ist Risiko! Fehler und Scheitern sind integraler Bestandteil jeder wissenschaftlichen Arbeit! Aber offensichtlich sind viele Kolleginnen und Kollegen geistig verfettet – nur noch der schnelle Erfolg zählt.

Als Lehrbeauftragter der Humboldt-Universität werde ich daraus Schlüsse ziehen und den Studierenden wieder Mut zum Risiko und Abenteuerlust nahe legen. Wir planen jetzt weitere heimliche Grabungen. Sie kennen den „Mythos“ vom Bernsteinzimmer? Ich kann Ihnen nur empfehlen, in den nächsten Tagen die Tagesschau und ähnliches zu verfolgen. Dort wird bald eine weitere Sensation verkündet!

Anmerkung der Online-Redaktion: Zu weiteren Fragen kam es nicht, Professor Behrens bekam einen Anruf und wurde zu einem wichtigen – angeblich sensationellen – Fundort gerufen.


Kurze Zusammenfassung

Die wichtigsten Punkte:

  • Die Gottfried war lange Zeit verschollen.
  • Bis die Archäologin Nemnuteph das Wrack entdeckte.
  • Die Totenmaske Hierogylphushabtis konnte geborgen werden!
  • Wir führen ein exklusives Interview mit der Forscherin.

 

 

 

 

 

 

 

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