Tag 2: Rheinland-Pfalz, Frankreich und der wunderschöne Schwarzwald

Nachdem ich gestern schon sehr positiv von unserem Hotel überrascht war, wurde das alles heute noch mal getoppt. Aber ich sollte von vorne anfangen. Das Frühstück heute Morgen im Hotel Burgblick in Thallichtenberg (Rheinland-Pfalz) war einfach grandios. Ich habe noch nie eine so individuelle Auswahl zum Frühstück gehabt. Oder hattet ihr bei einem Hotel Frühstück schon mal die Möglichkeit alle drei Sorten von Eszet-Schnitten auszuwählen? Oder neben den normalen Kellogg’s und Müslischalen vegane Alternativen? Bis hin zu glutenfreien Brot war alles da. Ein großartiges Frühstück. Dieses Hotel kann man wirklich weiter empfehlen.

Unsere Tour sollte heute mit 230 km eigentlich gar nicht mal so lang sein. Dafür haben wir aber nach 2 Stunden durch die Pfalz die Grenze zu Frankreich überfahren. Und das war wirklich kurios. Die kleinen Dörfer vor der Grenze waren gesäumt von Fachwerkhäusern, kleinen Resthöfen die restauriert worden waren und schönen Einfamilienhäusern. Und mitten in einem dieser Dorf kam auf einmal das Grenzschild zu Frankreich.

Schon fuhren wir kurzerhand durch das gleiche Örtchen, nur eben auf französischer Seite. Ganz schön skurril. Aber auch hier war natürlich alles noch super idyllisch und sehr schön.

Kurz nach der Grenze war dann aber klar, wir haben Hunger und werden diesem Verlangen auch nachgehen. Also taten wir, was getan werden müsste: irgendwo zwischen den ganzen Maisfeldern hielten wir an und machten eine schöne Brotzeit.

Circa 20 km später überfuhren wir wieder die französisch-deutsche Grenze. Und von hier aus ging es durch den schönen Schwarzwald. Durch Sinsheim, am Hundseck vorbei, immer über die Schwarzwaldhochstraße. Kurz vor dem Mummelsee konnten wir es uns doch nicht nehmen lassen anzuhalten und den Ausblick zu genießen. Und es hat sich wirklich gelohnt! Diese Landschaft ist einfach grandios.

Und 40 km später, am Fuße des Berges waren wir dann auch gleich schon am Hotel angekommen. Im Hotel Ochsenwirtshof eingekehrt, wurden die Zimmer in Beschlag genommen und Schwimmbad und Sauna umgehend getestet. Neben wirklich sauberen und schönen Zimmern hat man auf dem Balkon auch einen wundervollen Ausblick. Man kann sich gar nicht satt sehen. Zumindest nicht, wenn man jahrelang im Flachland von Schleswig-Holstein gewohnt hat 😊

Dachte ich gestern, das Hotel ist nicht mehr zu toppen, werde ich heute eines Besseren belehrt: die Zimmer sind wunderschön, super eingerichtet und extrem gemütlich.

Da ich mir für die südlichen Regionen von Deutschland vorgenommen habe, die regionalen Spezialitäten zu probieren gab es heute Badische Käsespätzle mit Speck. Meine Erkenntnis dazu: Sie machen sehr satt 😂

Nebenher bemerkt, während der Fahrt unterhalten wir uns über Bluetooth-Geräte in unseren Helmen. Ein Fazit, das wir heute erörtern konnten: ohne die katholische Kirche gäbe es heute kein Bier! Denn die Tradition des Bier Brauens entstand ja nun mal in den vielen katholischen Klöstern im Süden Deutschlands. Hätten wir das auch mal geklärt 😉

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